Liebe Petanque- Freunde, da ich nirgends eine Veröffentlichung des Verbandsgerichts-Urteils gegen mich finden kann, möchte ich Euch die wesentlichen Auszüge des Urteils+ meine Anmerkungen zugänglich machen.

 

Die Auszüge in Anführungszeichen oder Seitenangaben sind 1:1 aus dem Urteil übernommen !

 

 

Das Urteil.
1. Gegen den Beklagten wird eine befristete Sperre zur Teilhabe und oder Teilnahmen Veranstaltungen und Einrichtungen des DPV verhängt.
Die Sperre beginnt mit dem Tag der Einbehaltung der Lizenz 20.10.16.Sie läuft ab am 31. 8. 2021 , 24.00h.

Seite 2/12
 Betrifft die Lizenz , formaler Kram und nicht wichtig.

Seite2/12
3. Der Beklagte wird lebenslang aus dem Nationalkader ausgeschlossen.

2/12
4. die Kosten des Verfahrens trägt der Beklagte, sie werden auf 250 € festgesetzt.

Seite 2/12
5. unwichtig, formaler Kram.

2/12
6. „Sperre und Lizenzentzug. “      Wo sie den Lizenzentzug bis 31.12. 20 als tat und schuldangemessen niederschrieben.

Sollte man das als Tippfehler ansehen , 2 mal in einem Datum ???

7. betr „Ausschluss aus dem Nationalkader“, was ich selbst vorschlug, weil es nicht mehr relevant für mich ist.

Seite 11/12
8. „Kosten“   Seite 11/12   wo sie sich dann über meine 2 Wohnsitze mukierten, nur weil ich die Verfahrenskosten nicht tragen wollte !

 

5 Seiten zum „Sachverhalt“, wo man dann seitenweise mein Spielerportrait aus dem Bouleforum lesen kann und die Stellungnahme des Schiris , die Stellungnahmen des Präsidenten der europäischen Federation
, als auch meine Stellungnahme werden erst gar nicht erwähnt , ist doch klar weil sie einen anderen Sachverhalt schildern.
Zum Schluss nochmal 4 Seiten „Rechtliche Würdigung“
Das Urteil ist gespickt mit nicht relevanten Unterstellungen, Falschaussagen , Übertreibungen als auch
Verzerrungen „lebensnaher“ Gebräuche, Handhabungen und Realitäten von internationalen Petanque-Spielern und
Internationalen Turnieren,
Deren UNLAUTERER  SINN   darin besteht, das unangemessene Urteil zu rechtfertigen !

 

 

Allein in 7 Absätzen bestätigt das Verbandsgericht den „nicht absichtlichen , unwissenden und nicht vorsätzlichen
Einsatz einer manipulierten Kugel von Klaus Mohr“, ——– um dann doch wieder in 5  DIN A 4  Seiten durch Unterstellungen ,Vermutungen ,verdrehen von Tatsachen und falschen Zitaten ,den Eindruck zu erwecken, das hohe Strafmaß sei trotzdem gerechtfertigt.

 

Das Urteil sagt:
Seite 7/12
1. „das Verbandsgericht kann nicht davon ausgehen, dass der Beklagte diese Kugel absichtlich oder in einer anderen
Form des Vorsatzes eingesetzt hat.“
Seite 7/12
2.“nichts ist dafür ersichtlich, dass der Beklagte die Manipulation selbst vorgenommen hat“.
Seite 7/12
3. “ nichts ist auch ersichtlich dafür,dass er sehenden Auges die manipulierte Kugel gerade zu dem Zweck erworben hat, sie bei der EM 55+ einzusetzen.“
Seite 8/12
4.“das Verbandsgericht sieht sich daran gehindert, von einem entsprechenden positiven Wissen des Beklagten
um den Nichtnormalzustand seiner Kugel auszugehen. Hier muss nämlich dem Grundsatz “ in dubio pro reo „
( im Zweifel für den Angeklagten) Rechnung getragen werden.“
Seite 8/12
5.“ zu einem anderen Ergebnis kann das Verbandsgericht auch deshalb nicht kommen , weil auch der DPV als Kläger
nicht hinreichend etwas vorgetragen hat, was eine andere Sicht der Dinge zwingend Gebieten und damit rechtfertigen würde.
Soweit er den Bericht des Schiedsrichters ins Verfahren einführt, sind diesem zwar Indizien zu entnehmen, letztendlich aber nicht wirklich in hinreichendem Umfang, um von einem positiven Wissen des Beklagten um die Manipulation der Kugel und damit von Vorsatz hinsichtlich ihres Einsatzes auszugehen.“
Seite 10/12
6.“ dem Antrag des Klägers (DPV)auf eine noch längere Sperre konnte nicht entsprochen werden,
DA AUCH DER DPV den Nachweis des Vorsatzes des Beklagten nicht erbracht hat.“
Seite 9/12
7. „..es ist davon auszugehen, dass der Beklagte vorwerfbar in fahrlässiger Weise in Unkenntnis über die manipulierte Kugel war“

 

 

In 7 Absätzen wird mir jegliches NICHTwissen und NICHTvorsatz um die manipulierte Kugel bestätigt, um mir dann
Jedoch ein Strafmaß aufzuerlegen das im Sinne des DPV Klägers ist !  

In Punkt 4 berufen sie sich sogar auf das Recht des Angeklagten “ In dubio pro reo „( Im Zweifel  für den Angeklagten) , eine Farce , da sie mich trotzdem mit dem Max. Strafmaß belegten !!! ???

 

Das,was mir in Monaco passierte hätte jedem der anwesenden Spieler zustoßen können und auch jedem der nichtanwesenden Petanque-Spieler dieses Planeten.

Ich habe einfach Boule gespielt, alles andere war Zufall !

 

 

Meine große Nähe zu Frankreich und der Ankauf (Bedingt durch meine Kurse) vieler gebrauchter Kugeln dort , machten mich in viel ,viel höherem Maße  anfälliger für diesen „Glückstreffer“ als jeden anderen.

 

 

Zu den weiteren Unmöglichkeiten dieses Urteils , (von einem DPV – Richter und seinen
Beisitzern, die alle 3 dem DPV angehörende Petanquespieler sind.)
Verzerrungen, Übertreibungen, Wiedersprüche und Unwahrheiten in diesem Urteil:

 

Der DPV schreibt:
“ Mohr hat unmissverständlich klargestellt, “ entsprechende Sanktionen in vollem Umfang anzunehmen“
—Ja doch, „ENTSPRECHENDE“ Sanktionen schon.
Das Verbandsgericht schreibt auf Seite 10 /12 :
„Unter Berücksichtigung der in der RO-DPV niedergelegten Grundsätze sind eine Sperre und ein Lizenzentzug
bis zum 31.12. 2020 tat und schuldangemessen ???“  An anderer Stelle 31.8.21. ???

 

 

Ich schrieb in meinen Stellungnahmen ,„dass mir als erfahrenem Spieler dies nicht hätte passieren dürfen……….“
Im Urteil schreibt das DPV Verbandsgericht:
Rechtliche Würdigung , Seite 8/12                                                                                                 “ dass es einem   SO ÄUSSERST erfahrenem Spieler…..“9/12 “ noch dazu ein BESONDERS erfahrener Spieler…….“
Seite9/12 „…..in SO HOHEM MASSE ÄUSSERST erfahrener Spieler………….
Seite 9/12 „……..erst recht aber für einen SO erfahrenen.
Seite 8/12 “ erfahren über JAHRZEHNTE UND GESTÄHLT IN ZAHLREICHEN EVENTS DER SPITZENKLASSE…………“
Das hat Methode, erst einen über die Maßen mit falschen Zitaten loben, damit man seine Tat umso verwerflicher deklarieren kann. Alles falsche Aussagen, die eindeutig auf Stimmung mache aus sind. Fey nach dem Motto „Und dafür geben wir ihm noch ein Jahr“

 

Unter anderem wird dieser “ Veteranencup“,  in seiner Wertung so sehr aufgeputscht und überbewertet,
dass man meint es wäre eine WM der Senioren. Warum? Ist ja klar, “ und dafür kriegt er noch 2 Jahre

 

“.
Seite 9/12
“ Ein internationales Event von herausragender Bedeutung..“


 

“ erst recht auf ein so bedeutendes Turnier von internationaler Bedeutung…“

 

Frankreich hat noch nie diese Veranstaltung beschickt!

 

Soviel zur „herausragenden Bedeutung“ dieses Turniers.

 

Dann der lange Schmus, über ( Seite 9/12 ) „…Signalwirkung… und Vorbildfunktionen… … und Kinder / Jugend…… 
Die möglichen Verluste durch Fördermittelgeber…….Repräsentant……. 
Botschafter der deutschen……“

 

Muss eine unabsichtlich gespielte, manipulierte Kugel bei einem,  in Petanquer-Kreisen,  unbedeutendem Turnier einer Nichensportart, dafür herhalten um Deutschtum zu schädigen ?

 

 

Die 3 Oberweißen, Richter und Beisitzer , bekannt als Kugelspezialisten die alles gemerkt hätten und die festlegen ,was man hätte merken müssen an meiner Kugel 
und daß das im Grunde jeder Hans und Kunz gemerkt hätte und vor allem müsste das doch so ein äußerst erfahrener und
  durch Jahrzehnte gestählter Weltklassespieler merken !

 


Habt ihr mal unsere bei jeder Partie anwesenden Delegierten befragt, einen Oberschiedsrichter Holger, oder einen Leistungssportreferenten Dirk,
Wie ich weiß haben die auch nicht das geringste bemerkt an meinen Kugeln , wo man so was doch bei jeder Schiriprüfung, als allererstes lernt,
“ manipulierte Kugeln spielen und beobachten“ Wie ihr im Urteil sagt.“  “          Wer einmal eine entsprechend präparierte  Kugel probeweise gespielt hat, etwa anlässlich einer Schiri-ausbildung, wird dies wohl bestätigen  können „Seite8/12

 

Ich zitiere weiter „…zwingend geboten , wäre es gewesen,  seine 2.Spielkugel  von sich aus, also ohne gesondert ausgesprochene Aufforderung des Schiris ebenfalls in die Untersuchung hätte geben müssen“! Seite 10/12
Warum denn das, keiner ahnte eine Manipulation? Es war nach Pegg “ eine Routinemäßige Zufallsauswahl“  Na klar, ich hätte das machen können ,es wäre im Nachhinein sogar besser gewesen für mich . Aber warum spricht er nicht von allen kontrollierten Spielern ?
Das gesamte Urteil ist in diesem Tenor abgefasst ,in jeder 2. Zeile, eine Unterstellung oder die Realität der Turniere und der Spieler falsch und unrealistisch wiedergegeben.
Die Sicht des Schiris, der total wiedersprüchlich aussagte- als der EU-Präsident und Turnierleiter  Pegg , haben sie im Urteil wiederholt 
nur den Wiederspruch der beiden Aussagen mit keinem Wort erwähnt ,haben sie wohl unabsichtlich Vergessen!  Meine Gegenargumente sind mit keinem Wort erwähnt.

 

 

Nur warum haben sie dann soviel geschwafelt, von unabsichtlichkeit, dass ich 
unwissentlich,und ohne Kenntnis von der Manipulation, dieser Kugel war?
Diese Kugel, mit Absicht und mit Wissen um ihre Manipulation gespielt, hätte ich 10 Jahre Sperre akzeptiert und mich nicht beschwert.

Ohne Absicht und unwissentlich als Fahrlässigkeit eingesetzt +gespielt, wie bestätigt ,dafür ist 1 Jahr Sperre OK. Da es ein internationales Turnier war, gebt noch 6 Monate drauf und ich hätte mich nicht gemuckst.   So müsst ihr damit rechnen, dass ich bis zum jüngsten Gericht gehe.

 

 

Rein hypothetisch ,
wenn ich diese Kugel bewusst manipuliert und mit Absicht gespielt hätte,
dann hätte ich mich auch Mental auf eine Kontrolle vorbereitet. Niemand hätte mich Physisch zwingen können diese Kugel heraus zu geben.                                                          Muss ich wirklich das Szenario weiter beschreiben?………….. Diese Kugel würde heute           auf dem Grund des Hafenbeckens von Monaco liegen ,
mich hätte man verwirrt mit einem Blackout auf einer Hafenbank gefunden.
Wenn man mich für fähig hält zu betrügen, dann  haltet mich auch bitte für abgebrüht genug, das ganze halbwegs professionell durchzuziehen.

 

 

Meinen Richtern muss ich sagen, dass ich von Anfang an keinen Respekt und Vertrauen in sie hatte ,insofern konnte
Ich auch nicht enttäuscht sein. Was soll man erwarten von einem DPV abhängigen Richter und DPV abhängigen Beisitzern!
Gesetzgebung, Rechtsprechung , ausführende Gewalt und in diesem Fall sogar der Kläger sind hier aus einem Ei geschlüpft! 
Lade euch 4 zu Petanque-in-der-Provence ein, dann könnt ihr euch auch über die Eigentumsverhältnisse meines Château’s informieren , da euch die Tatsache, dass ich 2 Wohnsitze habe etwas verunsichert hat.
Auch dies  (Seite 11/12) Gegenstand 
des Urteils. Nicht zu glauben !,,Wissen die Boulespieler das eigentlich , bekommen die auch den ganzen Unsinn dieses Urteils zu lesen? Hoffentlich.

 

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Wiederspruch/Antrag auf Berufung

An das Verbandsgericht des DPV
Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen das Urteil des DPV-Verbandsgerichts vom 15.12.2016 (zugegangen am 16.12.2016) lege ich hiermit Berufung ein. Ich bin mehrfach in meinen Rechten betroffen:
– das Urteil enthält keinen Hinweis auf die Möglichkeit der Berufung, entsprechende Fristen und Adressen
– das Urteil enthält sich widersprechende Aussagen über die Länge des Lizenzentzugs
– das Urteil verstößt gegen das Übermaßverbot
– das Urteil enthält bei der Strafabwägung mehrere hochspekulative Annahmen, die den Fakten und der Lebenserfahrung von Petanque-Spielern widersprechen
– das Urteil orientiert sich bei der Strafabwägung an den Kriterien eines ausländischen Verbandes, die bei uns keine Gültigkeit haben
– das Urteil basiert z.T. auf massiv verspätet eingeführten „Beweismitteln“, ohne mir die vorgeschriebene Zeit zur Widerlegung einzuräumen.
Ich werde dies in einem ausführlichen Schriftsatz an die Berufungsinstanz begründen.

Ich erwarte ein Schreiben mit Rechtsbehelf, Fristsetzung und Adresse.
Klaus Mohr

 

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Abschlussbemerkung:

Der DPV hat sich mit seiner Rechtsordnung ein Organ geschaffen, mit dem er ein nicht rechtsstaatliches Verfahren gegen mich eingeleitet hat. Das daraus resultierende willkürliche Urteil und die Begründungen die zu diesem Urteil führten , weden von mir nicht akzeptiert. Ohne das Recht auf Revision, muss ich formal jedes willkürliche Urteil des Verbandsgerichts hinnehmen !

 

Nun sieht die Realität so aus, dass ich bis Ende 2021 keine Lizenz haben werde. Unglück oder Chance!?  Auf jeden Fall kein Beinbruch. Meinem Alter entsprechend ist meine Turnieraktivität zu Ende ! Weitere Erfolge nicht mehr wichtig, die Erreichten reichen für mehrere Leben.                                                                                                                                 Dem Petanque-Sport werde ich weiter verbunden bleiben.                                                     Meine Leidenschaft, Engagement meine Fähigkeiten und Liebe zu diesem Sport werde ich in meine Trainertätikkeit stecken.

 

Den Vorwurf,  meine persönliche Tragödie mit diesem Verfahren vermischt zu haben will ich gerne auf mich nehmen , muss aber einwenden, dass es keine Alternative                    für mich gibt.                                                                                                                                      Trauer, Verlust,Verzweiflung und Bewältigung sind seit einem Jahr feste Bestandteile meines Lebens und werden mich bis zum Ende begleiten.                                                         In Relation ist diese “ Monaco -DPV – Verbandsgerichtsscheiße “ pipifax und nichts als das „Schwarze unterm Nagel“

 

Im Stich gelassen fühle ich mich von den Mannschaftskameraden, ( den beiden DPV – Deligierten und dem DPV- Präsidenten . Obwohl letztere mir egal sind).——————                                                                               Eitel Sonnenschein, bis zur letzten gespielten Kugel, ab da ( fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel ) ging es ihnen nur noch darum ihre eigenen Interessen zu schützen, wie unterschiedlich diese auch geartet sein mögen. ————————————————-

                                           Bedanke mich bei den Menschen, die mich unterstützten                                                       und weiterhin Vertrauen in mich haben !  Euer Klaus Mohr

 

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Es nimmt kein Ende , habe gestern die Nachricht erhalten, dass Michel Briand ( 2x liger frz. Meister TaT , Europa – und Weltmeister, mit Choupais, Quintais +  Fazzino) bereits am 4. 11. 16 einen Brief an unseren DPV – Präsident Blumenröther schrieb, in dem er sich moralisch für mich verbürgte, da er mich seit über 20 Jahre kennt.
Ich hatte davon keine Ahnung und war sehr freudig überrascht. Natürlich hat der Dpv-Kläger Blumenröther diesen Brief nicht an die Öffentlichkeit gebracht , geschweige denn dem Verbandsgericht vorgelegt, oder das VG hat ihn ignoriert. Moralisch ein „Muß“ für einen Präsidenten.
Da das Wort ,dieses in der gesamten Boule-Welt bekannten Mannes als äußerst seriöse Person ,“sehr viel zählt.!“                                                                                                          Leider zu Spät für mich.

 

 

Message du 04/11/16
De : „Briand Michel“ 
A : praesident@petanque-dpv.de
Objet : Championnat Europe Vétérans
Monsieur le Président,
j’ai appris la nouvelle pour l’équipe d’Allemagne dans le championnat d’Europe vétérans et si je me permets de vous écrire cette lettre, c’est que tout simplement je ne crois pas me tromper en disant que le joueur concerné en l’occurrence Klaus Mohr que je connnais depuis trés longtemps et qui a toujours trés bien représenté l’Allemagne et le sport Pétanque en particulier a fait une bétise en jouant avec des boules achetées d’occasion et qu’il ignorait totalement qu’elles n’étaient pas normales.
Je crois que ce joueur n’est pas un tricheur et qu’il a déjà bien suffisamment de difficultés à essayer de traverser le deuil de la perte de son épouse mais je comprends qu’il a fait une erreur, seulement il me semble que de la tolèrance à son égard serait un juste retour de ce qu’il est sur le terrain.
Je sais que je ne suis pas juge, je voulais simplement vous apporter mon témoignage trés indépendant et vous demander de la clémence.
Je vous remercie de votre attention
Trés sincères salutations M. Blumenroether

 

 

 

 

 

Dieses Schreiben wurde mir von einer Unterstützergruppe zugeschickt.
Sehr geehrter Herr Mohr
“ Niemandem viel in diesen 3 Tagen Monaco etwas  an Ihren Kugeln auf. 
Niemandem in Ihrer Mannschaft, Delegation und 
niemandem der 7 Gegnermannschaften inklusive Ihrer Delegationen.
 Ca. 50/60 Personen + der vielen Zuschauer, die ständig ihre Kugeln unter Beobachtung hatten !!
Klar gibt es „HINTERHER“ immer Klugscheisser , oder frustrierte Spieler die meinen etwas bemerkt zu haben !!??
Wenn Ihren beiden Delegationsmitgliedern wie dem fähigen Oberschiedsrichter Holger Franke , oder Ihrem Coach + Leistungssportreferenten Dirk Beckschulte etwas aufgefallen wäre, oder Sie die 
Spur eines Verdachtes gehabt hätten, hätten die Sie sicher informiert und darauf aufmerksam gemacht !! 
Statt dessen eitel Sonnenschein in allen Medien und überschwängliches Lob von allen Seiten , wie:
“ Großer Sport “ etc.
 „
Auch muss man einmal Grundsätzlich hinterfragen, ob nicht der DPV in diesem Verfahren auf die Anklagebank gehört, da er der Sorgfaltspflicht seinen Spielern gegenüber nicht nachgekommen ist !!
Ein intern. Turnier EM 55+, das vom DPV unterstützt, bezahlt und mit nominierten Spielern und einer Delegation des DPV beschickt wird, muss in der Vorbereitung so
organisiert sein, dass das Kugelmaterial der Spieler zweifelsfrei als „nicht manipuliert“ angesehen werden muss .
es ist unzumutbar , dies in die Verantwortung der Spieler zu geben, da die Anschaffung eines entsprechenden Kontrollgerätes für den
Spieler aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu leisten ist.
Es ist daher dringend erforderlich, die Interessen der deutschen Petanque-Spieler durch eine
gewerkschaftliche Spielervertretung zu organisieren und durch einen entsprechenden kostenfreien Rechtsbeistand zu schützen !

Hochachtungsvoll,
Ihr Vito Heorme

 

Dieses Spielerportrait, wurde 1994 für das Petanque-Magazin erstellt, die Fragen wurden vom Magazin vorgegeben und sollten eigentlich schriftlich beantwortet werden. Ich hab es dann auf meine Art gelöst.

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