TRAINING

Intensiv-Training, 4 mal die Woche, 3/4 Std. täglich.
Das Training behandelt alle wichtigen Bereiche des Petanque-Spiels. Z.B. Technik – Taktik – Psychologie.
Euer Spiel wird analysiert, Korrekturen werden angeboten
und durch schriftlich fixierte Trainingseinheiten stabilisiert.
Geschlechts – und Altersspezifische Einschränkungen werden nicht gemacht, jeder kann Petanque verstehen und erlernen.
Wir trainieren auf unterschiedlichen Böden, abhängig vom Tagesthema. Unser Haupt- Trainingsplatz ist an der Quelle von Groseau in Malaucéne.

Ablauf einer Trainingseinheit.

  • Beginn 9.30h oder nach Absprache.
  • 10 min. Aufwärmen, dehnen der wichtigsten Muskeln.
  • Individuelles Einspielen mit Kugeln.
  • Formieren von Mannschaften, beginn einer
    Beobachtungspartie. (Korrektur: Stil, Technik, Taktik.)
  • Erläuterung des Tagesthemas (z.B. Hochportee)
  • Individuelles Üben des Themas. (Korrektur d. Trainer)
  • Lösen von Taktikaufgaben (Dessins mit farb. Kugeln)
  • Wettkampf, (jede Kugel wird notiert!)
    (z.B. Schießen: 3 Durchgänge, versch.Aufgaben,
    3 Kugeln p.P. !)
  • Täglicher Tireur-Wettbewerb.( 10 mtr. die Hintere!)
  • Freies Spiel, wenn noch Zeit ist! (Es ist immer Zeit)
    Ende ca. 12.30/13.30 h.

1.Teil

Technisches Tireurtraining im Winter.

Liebe Pétanque-Freunde. Es mag für einige von euch Ok sein, unser Spiel auch bei kalten, nassen Temperaturen oder gar im Schnee zu pflegen. Es scheint mir da jedoch eher die soziale Komponente und Gaudi eine Rolle zu spielen. 

Als Kind der Provence muss es sonnig und warm für mich sein.

Dennoch ist der nächste Frühling nicht mehr weit und mit etwas professioneller Vorbereitung, sprich Training im warmen und trockenen ohne Pétanque-Terrain, werden dann die ersten Spiele draußen, wo unser Spiel herkommt und hingehört ein Genuss sein.

Durch dieses techn. Training wird das Grundproblem des wegschießens einer Kugel erörtert und durch spezielle Übungen stabilisiert. 

Wer nicht als Kind oder jugendlicher mit unserem Sport konfrontiert wurde, oder keinen entsprechenden Sport in seinem Leben machte, wird mehr oder weniger, peu a peu an der Versteifung der Gelenke zu leiden haben, die Folge davon, (auf unseren Sport bezogen) der Schußarm mit der +/- 700gr. schweren Kugel, geht nach hinten ( im  Rückschwung) und anschließend nach vorn ( im Vorschwung ) nicht mehr hochgenug, „Gelenk ist dicht!“ Die Folge wiederum ist ein zu frühes rauslassen der Kugel, „die Kugel steigt nicht“, ( weil der Druck der Kugel auf die Finger zu stark wird und diese sich  öffnen, die  Gravitation macht dann den Rest, der Schuß wird in aller Regel zu kurz sein, ins Terrain vor der zu schießenden Kugel einschlagen und nur durch ein leichtes „schußfreudiges Terrain“ zum Erfolg führen. (Hier möchte ich einflechten, daß sich auch euer Hoch- portée durch dieses Training verbessert.)  

Ganz sicher sind mit dieser Art des Schießens Erfolge zu erreichen, jedoch seid ihr berechenbar und durch entsprechende Terrainwahl eures Gegners leicht zu besiegen!     Wer es dabei belassen will brauch jetzt nicht weiter zu lesen!

Das soll aber nicht heißen, daß man dies nicht ändern kann, gerade die mittlere/ ältere Generation die relativ spät mit unserem Spiel begonnen haben, erzielen mit entspr. Training erstaunliche  Erfolge.

„LEVER LE BRAS“  wer kann!