Intensiv-Training, 5 mal die Woche, 3 Std. täglich.
Das Training behandelt alle wichtigen Bereiche des Petanque-Spiels. Z.B. Technik – Taktik – Psychologie.
Euer Spiel wird analysiert, Korrekturen werden angeboten
 und durch schriftlich fixierte Trainingseinheiten stabilisiert.
 Geschlechts – und Altersspezifische Einschränkungen werden nicht gemacht, jeder kann Petanque verstehen und erlernen.
 Wir trainieren auf verschiedenen Bouleplätzen mit unterschiedl. Böden, abhängig vom Tagesthema.

Ablauf einer Trainingseinheit:
• Beginn 9.30h oder nach Absprache.
• 10 min. Aufwärmen, dehnen der wichtigsten Muskeln.
• Individuelles Einspielen mit Kugeln.
• Formieren von Mannschaften, beginn einer Beobachtungspartie.
(Korrektur: Stil, Technik, Taktik.)
• Erläuterung des Tagesthemas (z.B. Hochportee)
• Individuelles Üben des Themas. (Korrektur d. Trainer)
• Lösen von Taktikaufgaben (Dessins mit farb. Kugeln)
• Wettkampf, (jede Kugel wird notiert!)
(z.B. Schießen: 3 Durchgänge, versch.Aufgaben, 3 Kugeln p.P. Nach 2 Wochen wird addiert!)
• Täglicher Tireur-Wettbewerb.( 10 mtr. die Hintere!)
• Freies Spiel, wenn noch Zeit ist! (Es ist immer Zeit)
Ende ca. 12.30/13.00 h.

Eure Trainer sind:
KLAUS MOHR & MICHEL BRIAND





Das Motto und gleichzeitig eine der wesentlichen Inhalte des Kurses, egal ob legen oder schießen!

Kostenloser, virtueller Pétanque – Kurs in der Corona-Zeit .

Vorwort

Hallo Leute.

Da ich kein PC – freak bin ,werde ich hoffentlich peu á peu lernen, das eine oder andere an Zeichnungen, Fotos und Videos in meine Texte einzufügen.
Auch verzeiht meine vielen Rechtschreibfehler aus Schlampigkeit oder Unwissenheit oder weil mein iPad es besser wissen will.

Danke für eure Nachsicht !

Der virtuelle Pétanque-Kurs ist in Trainingseinheiten aufgeteilt.Er ist für Anfänger als auch für Fortgeschrittene gedacht. Der Anfänger wird die Kenntnisse bekommen, die notwendig sind, das Pétanque-Spiel zu verstehen, zu erlernen und letztendlich genießen zu können.

Der Fortgeschrittene hat die Möglichkeit, zu vergleichen und Gründe zu erkennen, warum sein bisheriges Spiel nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. (z.B: technische und/oder taktische Mängel).

Jede Trainingseinheit wird differenzierte Inhalte vermitteln, aber möglichst gleich strukturiert sein. In  a,b,c,d,e,

a) Thesen, Erläuterungen und praktische Demos über das zu vermittelnde Thema.

b) Selbständiges Üben, mit Hinweisen auf mögliche Fehlerquellen ( Korrekturen)

c) Themenbezogener Wettbewerb. 

     z.B: 10 Durchgänge  mit je 3 versuchen, jeder Erfolg wird notiert:  a) mit dem 1. Satz Kugeln b) mit dem 2. Satz Kugeln.

     Oder eine Partie gegen Euch selbst: Unter Berücksichtigung themenbezogener Inhalte.

d) Taktiktraining: Lösungen von themenbezogenen Spielsituationen finden.

     z.B: Entfernung zum Cochonnet 8 mtr. Du bist schwarz, beide Mannschaften haben noch je 1 Kugel, weiß hat den Punkt, rechts vom Cochonnet. Was machst du?

Beispiel einer Taktik-Aufgabe.

e) täglich , zum Abschluß des Trainings : Kio, provençalischer Tireurwettbewerb.

     2 Kugeln werden im Abstand von einer Kugel, vom Wurfkreis aus gesehen hintereinander aufgebaut. Es wird versucht aus 7,8,9 u. 10 mtr., die hintere Zielkugel „au fer“ auf Eisen zu treffen.

Alles , was zuerst was anderes trifft und dann die Zielkugel ist ungültig. 3 Durchgänge a 2 Schüße. Bei 7 mtr. wird begonnen, bei Erfolg, die nächste Distanz u.s.w.

Kio, Tireur-Wettbewerb.

Pro Tag also 6 Schüße ! Wie weit bist du am Ende des 5. Trainingstages? Bei 10 mtr. Oder immer noch bei 7mtr. ? 

                            Ciao, bis bald. Pétanque in-der-Provence 



Moin moin!

Bevor wir mit der 1. Trainingseinheit starten, muß ich noch einiges zu Organisation, Material etc.etc. sagen.

Ihr benötigt natürlich Kugeln und Trainingshilfen, Unverzichtbares und einiges ist weniger wichtig, erleichtert aber vieles.

1.) 2 Sätze Wettkampfkugeln ! 

Bitte keine billigen Alukugeln in hübschen Köfferchen etc. Diese schönen glänzenden Kugeln sind zu nichts zu gebrauchen, verhalten sich total anders als zugelassene Kugeln. Sie bieten keinen Wiederstand, satt getroffen ist es unmöglich ein Carreaux,

geschweige denn einen Rückläufer zu machen, man schießt durch die Kugel durch.

2 Sätze guter Kugeln sollte jeder Boulespieler mindestens haben., grob gesagt einen größeren/leichteren Satz zum Schießen und einen kleineren/schwereren Satz zum legen !

2/3 Sätze zugelassener Kugeln sollte jeder haben. Beispiel: Links ,kleine schwere mit Waffeleisen Riffelung. Mitte große ,leichte, glatte Tireurkugeln,

2.)Eine Handvoll Cochonnets 

3.)Wurfkreise.

4.)Maßband.

5.)Holzbalken ca. 12×12 cm x 50/60 cm Länge und/oder eine 

Eisenschiene 5mm x 4-5 cm br. x 50-60 cm Länge.

6.)Einen Stock für Markierungen auf demTerrain.

7.)kleinen Metallrechen, um das Terrain nach der Aufnahme zu präparieren.

8.)Evtl. stabile Kordel + 4 lange Nägel um ein Spielterrain von 12×4 Meter

abzugrenzen.

9.) Eine stabile Schreibunterlage mit Papier und Stift. Liniertes Schreibpapier

( z.B. bei Rossmann für ca. 1 €)

Z.B.: Zum Eintragen eurer geworfenen Kugeln im Wettkampf  ICH vs MICH oder

Vorname vs Nachname, zum Eintragen eurer tgl. Schüße (Kio) auf die „Hintere“ etc.etc.
10.) Mobile Donnêes, d.h. Markierungen in verschiedenen Größen, die als Aufschlagpunkt ( die Stelle des Terrains , wo die Kugel den ersten Bodenkontakt hat, franz. Donnêe) dienen. Material ist egal, ob Teppichboden, Pappen, oder Metallblechen etc. Größe: 10×10 cm , 20x20cm, 30x30cm.

11.) Metallschiene z.B. Eisen. Ca. 5mm dick, 4-5 cm breit und 50-100cm lang.

Einige Utensilien

Als Anhaltspunkt für Größe/Gewicht von Kugeln: 

Ich spiele je nach Aufgabe , also Position :

76 Durchm.680gr. Als Tireur oder Milieu und 73/74 Dm., 720/730gr. als Pointeur.

Im Doubl. , egal welche Position 76/ 680, oder ich mische,

1 klein/schwer, 2 groß/leicht.

Meine Hand als Anhalt für euch, Mittelfingersp./Handwurzel 19,5/20 cm.

Das komplette Material braucht Ihr nicht zu jeder Übung. Am besten ihr präpariert euch einen Rucksack mit den Utensilien oder ihr nehmt gezielt das mit, was für den jeweiligen Trainingstag gebraucht wird. 

Geht zum trainieren bitte nicht auf euer Boulodrom, irgendwo findet man ein abgelegenes Fleckchen, an dem ihr ungestört, unbeobachtet und in Ruhe arbeiten könnt.

Auch solltet ihr nicht länger als 1 gute Std. am Stück/ Tag trainieren. Die Konzentration nimmt ab und am Ende wird Plan- und Ziellos geballert.


Ich werde ca. 10 Trainingseinheiten durcharbeiten, zu denen es jeweils 2/3 Übungen geben wird. Der gesamte Kurs beschäftigt sich  1/3 tel mit Legeinhalten, 1/3 tel mit Tireurinhalten und 1/3 tel mit Legezusammenfassung Übungen,

Tireurzusammenfassung Übungen, 100SchußTraining und eine Teamzusammenstellung Triplette wird erörtert.

                Wir sind bereits mitten drin, bis demnächst, ciao Klaus

Kreise als Wurfkreise, Zielkreise oder auch für Donnèe- Übungen. Low Budget-Lösungen: Hier aus 5 mm Stahlseil, halten sehr gut die Spannung, oder ganz was billiges Weidenrute

Sollten Fragen auftauchen, meldet euch per Mail!

Als Ergänzung des virtuellen Trainings werde ich kurze Videoclips drehen. Zu finden auf Instagram, Benutzername : petanque_training

Bonjour Leute

Da diese Seite kontinuierlich über meine Trainingseinheiten informiert, muß Sie auch dazu dienen um euch zu informieren, sollte mir etwas dazwischen kommen. Ein Vorhofflimmern zwingt mich dazu die nächsten Tage etwas kürzer zu treten, Sorry.

Mobile Donnée‘s , 10, 20, 30 cm Seitenlänge, hier aus Wellpappe, auch gerne aus Metall (deutliches akustisches Signal)

Die geplanten Trainingsinhalte der nächsten Wochen und Monate.

  1. „Rund um die Kugel“  a) allgemeines zum Anlegen. b) allgemeines zum schießen.
  2. Das „Donnée“ (Kugel berührt den Boden).
  3. Die Anlegetechniken (allgemein). Roulette( Roller),Demi-portée(Halbhochwurf), Haute-portée ( Hochwurf).
  4. Demi-portée (ausführlich)
  5. Haute-portée (ausführlich)
  6. Das Effet-spiel.
  7. Cup -Spezial ,spezielle Spielzüge+Techniken. (z.B. Anspielen, wegspielen, Bec-spielen, devant spielen, Cochonnet spielen, etc.

Für das Training „Schießen“ werden nochmal ca. 5-6 Trainingseinheiten dazukommen.

Das ANLEGEN einer Kugel ist wesentlich komplexer und daher als schwieriger anzusehen als das SCHIEßEN. Im nicht franz. Ausland wird dies gerne konträr gesehen.

Beim Schreiben der Trainingsinhalte hab ich schnell eine große Diskrepanz zwischen REALER Trainingszeit auf dem Platz ( mit Erklärungen, Statements, Demonstrationen und beantworten von Fragen etc.)Und niedergeschriebener Zeit/ Menge festgestellt.Für 5 bis 10 Min. auf dem Terrain, brauche ich  schnell mal 4-5 Std. für Text, Zeichnungen, Fotos und Videoclips. Muß mit der Zeit lernen mich kurz zu fassen, auch wenn dadurch eine Menge offen bleiben wird! 

Was ihr hoffentlich bald im provencalischen Ambiente nachholen könnt.

Trainingseinheit 1, „Rund um die Kugel“ und vieles andere am Anfang!

Vor dem eigentlichen Training an der Kugel, 10-15 min. Dehnübungen der wichtigsten benötigten Muskeln und Bänder. z.B. Schulter, Brust, Rücken und Arminnenmuskeln.Oberschenkel, Waden, Achillessehne.

Wichtig, tgl. den Wurfarm nach hinten und oben dehnen, um mit der Zeit mm für mm hinten höher zu kommen,!!! Sodass du peu á peu mit weniger Kraft, sondern über den Schwung zum Ziel kommst.

Dann 10-15 min. mit Kugeln einspielen , weiträumige Schüsse und Armbewegungen nach oben machen( Motto des Kurses:„ Lever le bras „) Richtung Hochportée. Überlängen Schießen , ohne Ziel, nur auf Armschwung achten, langsam präziser werden, z.B: 3 Schüße auf alle Distanzen, mit Zielkugel , Konzentration und treffen wollen.
Dieser Kurs setzt voraus,daß du die Spielregeln von Pétanque kennst ( notfalls beim DPV nachlesen.) Als Trainer müßte ich zwar immer auf dem neuesten Stand sein, was Spielregeln betrifft, hat mich aber eigentlich nie interessiert. Technisches Training ist wichtiger als Regelfest zu sein!

Um unser schönes Spiel spielen zu können, benötigst du gute Kugeln. Einen Stein, Korken, Cochonnet etc. ( in Zukunft von mir als Cochonnet, Coch, But, Bouchon bezeichnet ) als Zielkugel und gegebenenfalls einen Gegenspieler. Wenn man das Spiel in Frankreich erlernt hat, sieht man das alles nicht so eng! Es finden sich einige Spieler zusammen, die Mannschaften werden nach Qualitäten oder Sympathie gebildet. 

Soll es eine Zockpartie werden, wird ausgehandelt, wer mit wem, mit wieviel Kugeln darf die vermeintlich Stärkere Mannschaft spielen, der Toptireur muss Vorlegen und es gibt Punktevorsprung etc.etc. z.B. eine Kugel weniger und zusätzlich bekommt die vermeintlich schwächere Equipe noch 3-5 Punkte Vorsprung. Diese Verhandlungen nehmen oft den ganzen Nachmittag in Anspruch und oft wird nicht gespielt, da man sich nicht einigen kann!

Mein Training will dir vermitteln, wie du deine Kugeln am besten spielst , wann du sie wie einsetzt, um zum Erfolg zu kommen. Pétanque ist ein sehr komplexes Spiel und es bedarf eines kontinuierlichen Trainings, um deine Technik und Taktik zu verbessern.

Die Dramaturgie des Spiels wird von zwei wesentlichen Aktionen bestimmt!

  1. Von dem ANLEGEN einer Kugel ( eher als passive Aktion anzusehen) und 
  2. Dem spektakulären wegSCHIEßEN einer vermeintlich Gut platzierten Gegnerkugel.

Der Erfolg des Spiels hängt von der technischen Fertigkeit der Akteure und der Wahl der richtigen Taktik ab. Was nützt techn. Perfektion ohne die vorausschauende , wohl abgewogene Taktik? Durch techn. Übungen und das lösen von taktischen Fallbeispielen, sollte sich dein Spiel kontinuierlich verbessern.

Dieses Training ist für einen kompletten Spieler gedacht. Ein Spieler, der seine Kugeln mit allen techn. Raffinessen LEGEN kann und jederzeit durch sein  TIREURtraining in der Lage ist, eine  gegnerische Kugel wegzuSCHIEßEN. Spezialisten, die einen Mangel in einer der beiden techniken haben, sind sehr gut ausrechnen.

Die Kugeln.

Wir reden über Wettkampfkugeln, die von der FIPJP zugelassen sind. Gewicht, Größe, Material, Oberfläche. Als Anhaltspunkt für die richtige Größe deiner Kugeln, hast du weiter oben meine Hand abgebildet und die Größe die ich spiele. Alles ist variabel und subjektiv auch anders zu Händeln. Es ist mein Erfahrungswert.

Kugel in der Hand. Die Finger liegen ohne Zwischenraum an der Kugel. Der Daumen touchiert das 1.-2. Zeigefingerglied. Führung bekommt Sie seitlich durch den Daumen und den Kl. Finger. Stabilität und Halt durch die Kuhle im Handteller und den Handballen.

Größere und leichtere K. sind eher zum SCHIEßEN geeignet. Sie gehen, durch ihre Größe leichter „RAUS“ und es ist weniger Kraft/Schwung nötig um sie hoch und weit zu werfen. Die kleineren und schwereren K. haben mehr Hautkontakt, also besser geeignet für „EFFET“-Würfe ( klein ) und verhalten sich auf dem Terrain stabiler ( schwer ), halten besser die Richtung , haben ein trägeres Verhalten beim 1. Bodenkontakt, sind auf weitere Distanzen schwieriger zu treffen und können sich besser „verstecken“.

Also, die Wahl deiner Kugel sollte von deiner Handgröße und von deiner Aufgabe innerhalb der Mannschaft definiert sein.

Beispiel:  75 mm Durchmesser auf Grund von  Handgröße , Gewicht 700 gr.

                 Das wäre deine Allround- Kugel, ideal für die Position Milleu


                 Solltest du die Position des Tireurs einnehmen, empfehle ich dir:

                 76/680

                 Spielst du die Position des Vorlegers im Tripl., 

                 empfehle ich dir  72/720, oder 73/730.

Als ein Verantwortungsvoller und alle Vorteile ausnutzender Wettkampfspieler benötigst du meiner Ansicht nach 3 Sätze unterschiedlicher Kugeln , die  man natürlich auch untereinander mischen kann. Ich Spiele als offensiver Vorleger im Doubl. gerne mit

1 er kleinen Vorlegerkugel und 2 Tireurkugeln etc. Aus dem Verständnis heraus:

Gegen einen starken  offensiven Gegner muss man selbst 

offensiv agieren! Man muss ihn zum legen zwingen, das mag er nicht!

Kugeln: Tireur, seine Tireurkugeln, groß und leicht !

Pointer: 1 kleine schwere, 2 Große Tireurkugeln.

Gegen einen weniger schießstarken Gegner muß eher über defensives Spielen ein Vorteil erzwungen werden !

Kugeln: Tireur seine Tireurkugeln, Pointeur 3 kleine schwere Vorlegerkugeln.

Es gibt verschiedene, zugelassene Härtegrade des Kugelmaterials. Die weicheren Varianten spielen sich schneller ab, d.h. ,wichtige lesbare Informationen über Hersteller, Seriennr. und Gewicht sind schneller unlesbar und somit ist die Kugel für den Wettkampf ungültig. Weichere K.
verhalten sich etwas anders , durch geringste Verformungen beim Aufprall auf dem Boden oder auf der gegnerischer Kugel wird die Kugel etwas gedämpft, kommt einige cm früher zur Ruhe, in der Werbung heißt das dann höhere Carreaux- Häufigkeit!
Fackt ist, harte Kugel halten ein Leben lang, weiche K. sind bei Vielspielern nach ca. 1-2 Jahren unbrauchbar.

Eine extrem abgespielte weiche Kugel, man sieht deutlich die ( Meteoriten-) Einschläge, sehr griffig, mit Rostspuren in den Kratern. Eine Lieblingskugel, wie für meine Hände gemacht, es dauert, bis ein neuer Satz Kugeln diese pers. Patina bekommt. Diese K. weiß, wo sie hin muß!

Dann gibt’s noch unterschiedliche Oberflächen mit eingravierten Linienmustern, bis hin zu den sogenannten Waffeleisen. Generell kann man hierzu sagen, dass auf abschüssigem Terrain ein Waffeleisenmuster eher greift, als eine glatte K.. Eine kleine und schwere K. kommt aber definitiv früher zum Stillstand, als eine große und leichte, egal was für eine Riffelung. Es gibt rostende und nirosta-Kugeln, meist rosten die weicheren K. mehr. In meinen Glanzzeiten hatte ich immer 1-2 Sätze in feuchte Tücher gewickelt, die vor sich hin rosteten. Bei beginnender Dämmerung und dunklen Untergründen eingesetzt, sind diese Kugeln schwer zu sehen, außerdem sind sie durch den Rost aufgeraut und dadurch sehr griffig.

Tireure bevorzugen fast alle glatte Kugeln! Es könnte sonst leicht befürchtet werden, daß Sie für Pointeure gehalten werden!?

Weitere Basics!

Kugel in der Hand:

Forme deine Hand so, als würdest du Wasser daraus trinken wollen.

Die Finger liegen gekrümmt aneinander, der Daumen touchiert leicht das 2. Zeigefingerglied. In diese Höhlung legst du deine Kugel. Wenn du nun die Hand umdrehst, also den Handrücken oben hast, trägst du jetzt die K. („Sous la main „) unter der Hand, Sie wird von der Höhlung des Handtellers, der Krümmung deiner Finger und dem Handballen gehalten. Das seitliche rausrutschen wird durch Daumen und Kl. Finger verhindert.

Keinen Druck auf die K. ausüben!( z.B. kein anspannen der Unterarmmuskulatur, wie beim auspressen einer Zitrone). Die K. soll leicht + locker , doch mit Max. Führung „aus der Hand gehen“

Die Hand öffnet sich, Die Kugel verläßt den Handteller, …..

Der Unterarm, Handgelenk, bis zu den Fingerspitzen bildet eine Gerade. D.h. Um den Handrücken absolut parallel zum Boden auszurichten, muß eine Drehung im Ellbogengelenk stattfinden. Die Speiche dreht sich dabei um die Elle.

Verläßt die K. Mit dieser Arm-Handhaltung die Hand, müßte Sie auf einem ebenen Terrain geradeaus laufen. Sehr, sehr schwer, da jeder Spieler genetisch oder durch Gewohnheit bedingt, Körper, Arm, Hand und Finger anders hält. Du mußt dich mit deinen körperlichen Gegebenheiten abfinden und durch Korrekturen verbessern.

Die Kugel perfekt „rausgelassen“, verläßt zuerst den Handteller, rollt über Finger und Fingerspitzen aus der Hand und bekommt dadurch eine natürliche Rückwärtsrotation ( Effet). Beim 1. Bodenkontakt , kippt Sie von der Rückwärtsrotation  in Vorwätsrotation ( Lauf-Effet). 


…rollt über die Finger aus der Hand und bekommt durch diesen Ablauf eine natürliche Rückwärtsrotation.

Der Armschwung:

Um eine Kugel weit und hoch zu werfen, bedarf es Energie( Kraft, Schwung). Je weiter( Schießen) oder höher ( Hoch-Portée)du eine K. werfen willst, umso weiträumiger sollte dein Armschwung sein. Hast du nicht die Fähigkeit die nötige Weite deines ,Wurfes über den Armschwung zu erreichen, wirst du Kraft einsetzen müssen, was letztendlich zur Ungenauigkeit führt! (verreißen)

Die Weite eines Wurfes wird zusätzlich noch durch das heben des Wurfarmes ( Lever le bras) und späteres aufmachen der Hand unterstützt !Ich nehme gerne den Vergleich eines Kanonenschußes zur Verdeutlichung.

„Mit der gleichen Menge Pulver ( Kraft/ Schwung) fliegt die Kanonenkugel weiter, wenn das Rohr (Hand) steiler gestellt wird !“

Das kehrt sich natürlich um, wenn das Rohr zu steil gestellt wird. Dann geht der Schuß zwar höher, wird aber immer kürzer.(womit wir beim Hoch-portée wären.)

Körperhaltung:

Wir unterscheiden, in aller Regel, 2 Positionen um eine Kugel zu spielen.

     1. Stehend

     2. In der Hocke

Und jede Zwischenposition, wenn der Spielregel entsprochen wird.( Beide Füße müssen Bodenkontakt haben).

Stehend:

Die Füße stehen max. soweit leicht V-förmig auseinander, wie der Wurfkreis es zuläßt. Die Füße stehen leicht versetzt zueinander. Der Rechtshänder hat immer den rechten Fuß leicht vorn ( die 500 besten der Welt spielen so !) Beim Linkshänder umgekehrt. Du stehst locker , leicht Dynamisch nach vorn geneigt, ( je weiter die Entfernung umso aufrechter). (Siebe Videoclip 1 auf Instagram )

Hockposition:

Fußstellung wie stehend, in die Hocke gehen und auf den Fußballen ( vorderes Drittel des Fußes) eine stabile Position einnehmen. Das rechte Knie zeigt Richtung Ziel, damit der Arm freischwingend am re. Oberschenkel entlang geführt werden kann.
(Siehe Videoclip 2 auf Instagram)

Eher für kürzere Entfernungen gedacht. Für längere Entfernungen hast du stehend eine bessere Terrainübersicht und weniger perspektivische Verkürzungen, die ein abschätzen der Entfernungen schwieriger machen.

Du weißt jetzt das wesentliche um deine Kugel Richtung Ziel zu werfen. Deine Körper,Arm,Hand und Auge- Koordination mußt du nun an den vielen nachfolgenden Übungen trainieren.

Bis bald!

Hallo Leute ich hoffe, daß ich das virtuelle Training bei vernünftigen Außentemperaturen fortsetzen kann. Vorrangig ist jetzt erstmal meine Rückkehr zu den Kursen in der Provence geplant, die hoffentlich Ende Mai 2021 stattfinden kann!
ps: entschuldigt die verzerrten Fotos, die durch ein Update meiner Seite entstanden, ich werde daran arbeiten .Gruß